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Nachhaltige Mobilität in unserer Region

Hauptkategorie: Aktuelles

Ideenschmiede Mobilität

Rund 25 Teilnehmer diskutierten am 04. Mai 2017 über das Thema "Nachhaltige Mobiltität in unserer Region" und sprachen über Ideen von Dorfautos bis hin zu E-Bike-Ladestationen.

Am Donnerstag, den 04. Mai 2017, hatte der Verein Regionalentwicklung Oben an der Volme e.V. zur Sonderveranstaltung zum Thema „Nachhaltige Mobilität in unserer Region“ eingeladen. Die Planung der Veranstaltung war im Austausch zwischen den Stadtwerken und dem Regionalmanagement entstanden. Dies vor dem Hintergrund, dass in diesem Themengebiet bereits mehrere Projektansätze in der Region vorhanden sind, die aber einer weiteren Ausarbeitung bedürfen.
Eine Idee, im Vorfeld in der Region aufgekommen war, war die eines Dorfautos. Aufgrund dessen freuten sich die Teilnehmer darüber, dass Herr Stein vom Energieverein “Aus Gutem Grund” zu Besuch gekommen war, um das Dorfauto aus Hilchenbach-Grund vorzustellen und seine Erfahrungen aus der Praxis mit den Anwesenden zu teilen. Mit dem Carsharing soll nicht nur die Mobilität der Bewohner verbessert werden, sondern auch die Zahl der Autos im Ort Grund sinken. Herr Stein erzählte, dass das Dorfauto gerade aufgrund der eher kleinen Ortsgröße gut funktionieren würde: „Man kennt sich und regelt vieles auch mal schnell über das persönliche Gespräch.“
Auch andere Ideen wurden im Rahmen der Veranstaltung besprochen: So wurde über die Möglichkeit einer E-Bike Station in Meinerzhagen, über ein Angebot der Ausleihe von E-Scootern oder die Idee des JobRads diskutiert.

Grundsätzlich kam bei den Teilnehmern der Wunsch auf, dass ein gemeinsamer Ansatz für die Region Oben an der Volme in Bezug auf eine nachhaltige Möbilität verfolgt werden sollte. Gemeinsam bedeutet dabei, dass es ein gemeinsames Dach gibt, bei dem bestehende Strukturen eingebunden werden können und ein gemeinsames Abrechnungssystem aufgebaut wird. Dabei können aber parallel unterschiedliche Umsetzungsbausteine in den vier Kommunen und ihren Orten entwickelt werden, die den jeweiligen Bedingungen und Bedürfnissen vor Ort Rechnung tragen.
Die Diskussion zeigte, dass die gesammelten Ansätze und Ideen einer weiteren Ausarbeitung bedürfen, damit Projekte, die eine Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Mobilität Oben an der Volme unterstützen, in die Umsetzung kommen. Von den Teilnehmenden wird daher der Ansatz begrüßt, mit Hilfe der Erstellung eines Konzeptes, das die für Oben an der Volme möglichen Projekte identifiziert und konkrete Umsetzungsschritte hierzu beschreibt, den nächsten Schritt zu gehen.

Ideenschmiede Mobilität 1

Jörg Heiner Stein zeigt Peter Kacor von der Stadt Halver (l.) und der Regionalmanagerin Friederike Schriever (r.) das Dorfauto aus Hilchenbach-Grund.

Europäischer Landwirtschaftsfonds

für die Entwicklung des ländlichen Raums. Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete unter Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen.

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